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Folgende Veranstaltung wurde vom 12. auf den 19. Januar verlegt:
19. Januar 2007
1. Veranstaltung im neuen Jahr:
Performance von Benjamin Patterson: "Seven Deadly Sins" - in Anlehnung an Kurt Weill in Zusammenarbeit mit David Moss
Wir freuen uns sehr, Sie zur Performance The Seven Deadly Sins der Fluxus-Ikone Benjamin PattersoN einzuladen. Zum Ende seiner Ausstellung „Feindbilder“ präsentiert der gebürtige Amerikaner als Weltpremiere seine neueste Komposition und Performance. In Zusammenarbeit mit dem renommierten Sänger und Perkussionist David Moss bietet uns Patterson The Seven Deadly Sins („Die sieben Todsünden“) in Anlehnung an Kurt Weills gleichnamiges gesungenes Ballett von 1933, dass sich durch eine geradezu bösartige Satire und beißenden Witz auszeichnet.
Witz und Biss demonstriert Patterson auch in seiner aktuellen Ausstellung „Feindbilder“ in der Emerson Gallery Berlin und zeigt, dass Fluxus nichts von seiner Aktualität in unserer postmodernen Welt eingebüßt hat. Die neuesten Arbeiten –– Feindbilder — werfen treffende Sozialkritik auf, die aber stets mit einem Augenzwinkern verbunden ist. Dreidimensionale Kollagen und Texte offenbaren, wie wenig der Künstler von Grenzen wie Gattungsregeln hält. Leichtsinn entpuppt sich als tiefer Sinn. Das Anti-Establishment Fluxus zeigt damit einen ihrer etablierten Klassiker: Wer hätte das je für möglich gehalten?
Der 73-jährige Künstler hat die Musikströmung der Fluxusbewegung mitgegründet, die sich 1962 um John Cage formte und Musik mit bildende Kunst verschmelzen ließ nach dem Motto „Everything we do is music“ (John Cage). Auf diese Wurzeln greift der Musiker und Künstler Patterson in seiner neuen Performance wieder zurück .
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